Das unglaubliche Märchen vom guten König und was das mit Ihrem Unternehmen zu tun haben könnte …

26.07.2023 Lesezeit: 3 Minuten Thema: Best-Practice-Kanzlei

Ich erzähle Ihnen eine kurze, wundersame Geschichte: Es war einmal ein junger König, der sein Reich mit Liebe und Güte regieren wollte. Sein Vater regierte das Land mit eiserner, unbarmherziger Hand. Viele seiner Untertanen mussten in ständiger Angst leben. Viele dieser Menschen, darunter die mutigsten und tüchtigsten, verließen nach und nach das Königreich, um woanders ihr Glück zu versuchen. Das Land verarmte und die wenigen Untertanen, die geblieben waren, fristeten ein trauriges Leben, ohne Freude und ohne Hoffnung.

Doch der junge König hatte andere Visionen, schon als er noch ein kindlicher Prinz war und selbst unter der Härte seines Vaters leiden musste. Er träumte davon, dass das Reich ein Ort des Glücks und des Wohlstands für alle Bewohner werden sollte, wenn er dereinst das Szepter in seiner Hand führen würde.

Endlich kam der Tag, als sein greiser Vater – von Gram und Bitterkeit gebeugt – abdankte. Als nun sein Sohn den Thron bestieg, verkündete er sogleich seine Absicht, das Volk mit Respekt und Liebe zu behandeln. Er dekretierte, dass er nicht eher ruhen wollte, bis auch der unglücklichste seiner Untertanen ein gutes Leben führte.

Das Volk war darob bass erstaunt, denn niemand konnte seinen Worten Glauben schenken, nach all den Jahren des Schreckens unter der Herrschaft des letzten Königs. Doch allmählich begannen die Menschen dem jungen Monarchen zu vertrauen, gleichwohl beobachteten die Untertanen ihren neuen König sehr genau: Man munkelte allerorts, dass der junge Regent eine gute Fee an seiner Seite hatte, manche wollten sogar gesehen haben, wie sie ihm immer wieder gute Ratschläge ins Ohr flüsterte um ihn alsdann mit Ihrem magischen Feenstaub zu bestäuben, der ihm Weisheit und Weitblick schenkte.

Der neue König tat all das, was seinem gestrengen Vater zuvor niemals auch nur in den Sinn gekommen wäre: Er lud die Bauern, die Handwerker und überhaupt all sein Volk zu sich ein, hörte ihre Sorgen und Nöte an und versprach, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Außerdem verstand er, dass Bildung der Schlüssel zur Entwicklung des Reiches war. Er ließ Schulen in den entlegensten Dörfern errichten und sorgte dafür, dass jeder seiner Bürger und Bürgerinnen – egal, ob alt oder jung, vom Jüngling bis zum Großmütterchen – etwas Schönes lernen konnte. Denn er wusste, dass eine gebildete Bevölkerung die Grundlage für das Wohlergehen des ganzen Landes war.

Um das Wohlergehen seiner Untertanen zu gewährleisten, gründete der König auch Krankenhäuser und stellte sicher, dass in jedem Dorf auch mindestens ein guter Medicus für alle Menschen zugänglich war. Ein weiteres Anliegen des jungen Königs war die Gerechtigkeit. Er veranlasste, dass alle Menschen einen guten, gerechten Lohn für ihre Arbeit erhielten, egal, ob Marketenderin oder Hufschmied, Männer oder Frauen. Ausbeuterei und Ungerechtigkeit hatten in seinem Reich keinen Platz mehr. Jegliche Sklaverei und Leibeigenschaft wurden abgeschafft.

Um das Miteinander und den Frieden im Land zu fördern, organisierte der König regelmäßig große, bunte Festivitäten. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten kamen zusammen, lachten gemeinsam und lernten einander besser kennen.

Der König selbst war ein Vorbild für seine Untertanen. Er verzichtete auf die Zurschaustellung von Reichtümern und zeigte, dass ein guter Herrscher nicht durch Arroganz und Überheblichkeit, sondern durch Herzlichkeit und Mitgefühl glänzt.

Mit all diesen Bemühungen begann das Reich unter der Herrschaft des jungen Königs aufzublühen. Die Menschen waren beseelt, ihr Bestes zu geben, weil sie wussten, dass ihr König ihr Wohlergehen im Herzen trug. Selbst als nach vielen Jahren der Prosperität das Reich durch einen schrecklichen, blutrünstigen Drachen in Angst und Schrecken versetzt wurde, sodass lange Zeit viele Menschen nicht wagten, ihre Häuser zu verlassen, so hielten die Menschen dennoch fest und treu zu ihrem König und halfen, die Bedrohung durch fleißige und schier übermenschliche Anstrengungen am Ende gemeinsam zu besiegen.

Der König sah nun, dass sein Traum sich wirklich erfüllt hatte. Nach und nach überließ er das Regieren den klügsten Frauen und Männern in seinem Reich, er selbst konnte sich immer öfter dem Träumen widmen und noch schönere und fantastischere Visionen für sein Reich ersinnen, denn dieses Reich florierte und wurde zu einem Vorbild für andere Länder.

Der Ruf der Güte und des Glücks zog viele, viele Menschen aus der Ferne an, die hier ein neues, besseres Leben finden wollten. Und so regierte der gütige, weise König viele Jahre lang mit Liebe, Respekt, Mitgefühl und Weisheit. Sein Reich blühte weiter und florierte in einer Weise, wie es unter der Herrschaft seines grausamen Vaters undenkbar gewesen wäre.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann … liebe Leserinnen und Leser, dann können Sie jetzt gerne dieses königliche Märchen in Ihre unternehmerische Realität umwandeln. Dazu müssen Sie nur einige Begriffe übersetzen:

König = Chef oder Chefin

Reich = Unternehmen

Untertanen = Angestellte

Drachen = Covid

Krankenhäuser = Betriebliche Gesundheitsförderung, etc etc.

Die Rolle der guten Fee übernehmen gerne, wir von Pfeilgrau Advisory, der Best Practice Unternehmensberatung. Wenn Sie mich kontaktieren, dann erzähle ich Ihnen gerne, wo und wie sich ganz ähnliche Geschichten im richtigen Leben zugetragen haben: office@oliver-zehner.com

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